Sommeruniversität Rinteln 2012
Sommeruni Rinteln 2012 - achte Hochschulorientierungswoche im Weserbergland

Sommeruni Rinteln 2012

 

Sommeruni Rinteln

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Vorlesungsverzeichnis der Sommeruni Rinteln - Übersicht


Sommeruni Rinteln: Technik

 

Seminartag Bau - Technik - Wirtschaft der HAWK Holzminden

Vortrag 1: Das interessante Arbeitsfeld eines Bauingenieurs

In Form eines Seminars mit hohem Selbstarbeitsanteil wird gezeigt, wie aus verschiedenen Varianten von Straßenführungen eine geeignete Straße ausgewählt werden kann. Dabei werden Fahrzeit, ökologische Gesichtspunkte, Baukosten sowie Planungs- und Ausführungszeiten in die Entscheidungsfindung einbezogen. Die Teilnehmenden bereiten die Entscheidungsfindung in kleinen Gruppen von 4 - 5 Schülern/innen selbständig unter Anleitung vor. Ziel des Seminars ist es, Einblick in die Arbeitswelt des Bauingenieurs zu erlangen.
Prof. Dr. Rainer Vahland

Vortrag 2: Wie teuer dürfen Wasser und Abwasser sein?

Eine Probevorlesung aus dem Modul Kostenrechnung im Studiengang Wirtschaftsingenieur Infrastruktur.
Prof. Dr. Dieter Grommas

Vortrag 3: Kann man Temperatur sehen?

Wer hat nicht schon die meist bunten Wärmebilder von Häusern gesehen? Nach einer kurzen Einführung mit den wichtigsten Grundlagen kann jeder selbst einmal mit der IR-Kamera Aufnahmen machen und die verschiedenen Farben deuten.
Dipl. Ing. Gernot Liebau

Vortrag 4: Tunnelbau für den ICE

Eine Probelehrveranstaltung aus dem Studiengang Baumanagement.
Prof. Dr. Wilfried Ohm

Leitung: Dozententeam der HAWK
Ort: HAWK Holzminden
Termin:
V.-Nr.: 16J212

Abfahrt des Busses nach Holzminden um 8.00 Uhr vom Kollegienplatz.

 

Energieinformatik: Warum ist Informatik wichtig für die Stromversorgung?

Klimaveränderung, Verknappung von Energieressourcen, Rohstoffspekulationen, Umweltschäden bei der Rohstoffgewinnung,… Dass sich unsere Energieversorgung weg von der bisherigen CO2-intensiven Energieerzeugung hin zu sauberen Energien entwickeln muss, ist inzwischen fast allen klar.

Aber: warum benötigt man dazu Informatik? Wir wollen zunächst einmal klären, wie unsere Energieversorgung heute funktioniert, wo im Wesentlichen nur relativ wenige Großkraftwerke den benötigten Strom produzieren und anschließend z. B. folgende Fragen untersuchen:

Diese Ansätze und die dabei zu lösenden Herausforderungen an die Informatik, werden wir anschließend genauer betrachten, also insbesondere die Fragen:

Wie kann man Informatik-Methoden nutzen, um viele kleine Energieerzeuger dazu zu bewegen, sich ähnlich wie ein „normales“ Kraftwerk zu verhalten, d. h. ein „Virtuelles Kraftwerk“ zu bilden?
Kann man Stromverbraucher motivieren, genau dann Strom zu verbrauchen, wenn er im Überfluss zur Verfügung steht?

Studienberatung zum Informatik-Studium

In diesem Beitrag könnten Sie sich (am Beispiel der Informatik-Studiengänge der Universität Oldenburg) über die Voraussetzungen, Anforderungen und Inhalte eines Informatik-Studiums informieren.

Leitung: Dr. Ute Vogel
Ort:
Termin: Montag, 30.07.12
V.-Nr.: 16M512

 

Digitale Signalverarbeitung mit mikroelektronischen Systemen

Digitale Signalverarbeitung in vielen Anwendungsgebieten

Die digitale Signalverarbeitung ist heute in vielen Anwendungen gegenwärtig. Ob Fotoapparat, Handy, MP3-Player, Internet, Digitales Fernsehen (DVB), DVD oder in der Medizintechnik: Bild- und Tonsignale werden als Zahlenfolgen dargestellt und digital verarbeitet. Die Ziele der digitalen Signalverarbeitung sind vielfältig. Bei der Speicherung und Übertragung von Signalen steht die Reduktion der zu übertragenden Datenmengen im Vordergrund. Als Beispiel kennt man das MP3-Verfahren, das auf Grund der Datenkomprimierung die Speicherung großer Musiksammlungen auf einem kleinen, tragbaren Player erlaubt. In der Videotechnik werden mit MPEG2 Filme so komprimiert, dass sie auf eine DVD passen, während in der Fernsehbildübertragung durch Komprimierungstechniken die Anzahl der übertragbaren Sender erhöht wird. Neben der Datenkomprimierung erlaubt die digitale Signalverarbeitung auch die Korrektur von Speicher- und Übertragungsfehlern. Darüber hinaus ermöglicht die Signalverarbeitung eine Vielzahl weiterer Funktionalitäten. So haben digitale Fotoapparate die klassischen Analogkameras mittlerweile verdrängt, weil sie neben der Speicherung großer Bildsammlungen, vielfältige Möglichkeiten zur Bildnachbearbeitung und zur Bildverbesserung am eigenen Computer bieten.

Mikroelektronische Systeme für die Digitale Signalverarbeitung

Wenn höchste Echtzeitrechenleistung, lange Batterielaufzeiten (geringer Stromverbrauch bei tragbaren Geräten) oder geringe Herstellungskosten eine wichtige Rolle spielen, müssen besonders angepasste Prozessoren als mikroelektronische Schaltkreise entwickelt werden.

Inhalt der Vorlesung

In dieser Vorlesung werden Grundzüge der digitalen Signalverarbeitung eingeführt. Anhand praktischer Beispiele wird mittels Demonstrationsobjekten vorgeführt, wie einfache Signalverarbeitungsalgorithmen arbeiten. Es folgt eine Einführung in die Digitaltechnik mit einfachen Versuchen zur Schaltungsentwicklung. Es werden moderne Halbleitertechnologien vorgestellt und diskutiert. Der Ablauf der Schaltkreisentwicklung beginnend mit der Ermittlung der Systemspezifikationen auf Anwendungsebene über die Erarbeitung eines Architekturkonzeptes bis zum Layout eines integrierten Schaltkreises wird erklärt.

Leitung: Dr.-Ing. Hartwig Jeschke
Ort:
Termin: Montag, 30.07.12
V.-Nr.: 16M612

 

Informatik - eine Einführung

Informatik begleitet uns tagtäglich im Leben. Computer sind überall: Vom Handy bis zur Waschmaschine - überall werden heutzutage Chips und Software verbaut, und viele Dinge wären ohne Netzwerke wie dem Internet nicht mehr machbar. Aber Informatik sind nicht nur Computer und Programmieren. Im Gegenteil lebt die Informatik von der Integration vieler Disziplinen und von der Vielzahl an Fachrichtungen. Es gibt viele theoretische und mathematische Konzepte, auf denen alles aufbaut. Diese Konzepte werden für viele interessante Dinge, wie z. B. komplexe Visualisierungen und Simulationen, eingesetzt. Damit all diese Dinge auch wirklich umgesetzt werden können, müssen in Projekten Menschen zusammenarbeiten und die Anforderungen in Hard- und Software umsetzen. Somit hat der normale Informatikberufsalltag auch viel mit zwischenmenschlichen Aspekten zu tun. In dieser Einführung sollen viele Aspekte der Informatik kurz vorgestellt werden, bevor praktisch am Computer ein kleines, individuelles Computerspiel entwickelt wird.
Zu den vermittelten Aspekten sollen folgende gehören:

Leitung: Stephan Kiesling
Ort:
Termin: Dienstag, 31.07.12
V.-Nr.: 16M712

 

Kerntechnische Anlagen/Kernkraftwerke

Vermittlung des Basiswissens zur friedlichen Nutzung der Kernenergie mit dem Schwerpunkt Reaktor- und Sicherheitstechnik. Der Kurs gibt eine Einführung in die momentane und zukünftige Bedeutung der Kernenergie im Rahmen der weltweiten Energieerzeugung. In der Folge werden kurz die physikalischen und thermodynamischen Grundlagen zur kerntechnischen Energiegewinnung besprochen. Der thematische Schwerpunkt liegt im technischen Aufbau und den Besonderheiten kerntechnischer Anlagen in Hinblick auf deren Betrieb, Wartung, und Rückbau. Abschließend wird eine Diskussion von Sicherheitstechniken und des Brennstoffkreislaufes erfolgen.

Leitung: Dr.-Ing. Joachim Runkel
Ort:
Termin: Dienstag, 31.07.12
V.-Nr.: 16E312

 

Mikro- und Nanotechnologie

Mikrotechnologie gestattet, mittels neuer Fertigungsverfahren miniaturisierte Bauteile herzustellen, deren kleinste Strukturgrößen im Bereich von 1/1.000 Millimeter (1/5 eines Haardurchmessers) liegen. Neue Sensortechniken für die Sicherheit im Automobilbereich und neue digitale Displaysysteme sind nur zwei Anwendungsbeispiele.

Nanotechnologie ist ein Feld, in dem die Abmessungen nochmals drei Größenordnungen kleiner sind (1/5.000 Haardurchmesser) – man ist damit fast schon im atomaren Bereich und kann in zunehmendem Maß Quanteneffekte nutzen. Ein Beispiel ist der „GMR“-Effekt, der heute in jeder Festplatte zu finden ist. Außerdem entstehen neue Werkstoffe, von denen man erwartet, dass sie die Welt revolutionieren. Beispiele sind neuartige Formen des Kohlenstoffs oder Nanopartikel, die neue Möglichkeiten bei der Krebsbehandlung eröffnen. Man erhofft sich auch Lö­sun­gen für aktuelle Probleme unserer Zeit, z. B. Energiegewinnung und -verbrauch.

Neben der Technik zur Herstellung von Mikro- und Nanobauteilen sind die Erzeugung von elektrischen Verbindungen und die Gehäusung der Bauelemente von großer Bedeutung.

Nach einer Einführung in die Mikro- und Nanotechnologie befasst sich die Vorlesung schwerpunktmäßig mit der Aufbau- und Verbindungstechnik (A&V). Ziele der A&V sind die elektrische, mechanische oder thermische Kontaktierung der Bauelemente. Die wachsenden Anforderungen zeigen, dass immer komplexer werdende Aufbauten bei geringen Fertigungs­kosten realisiert werden müssen. Es soll ein Überblick über Grundlagen, Heraus­forderungen und Lösungsansätze der A&V vermittelt werden.

Leitung: Prof. Dr.-Ing. Lutz Rissing
Ort:
Termin:
V.-Nr.: 16E412

 

Maschinenbau - Produktionstechnik

Ihr möchtet den schönsten Beruf der Welt ergreifen und fragt euch wie man zu diesem Glück kommt – hier seid Ihr richtig. Was macht ein Ingenieur und wie wird man Ingenieur? Am Beispiel des Fachgebiets Produktionstechnik werden Antworten auf diese Fragen gegeben. Die Produktionstechnik befasst sich mit der nachhaltigen, industriellen Herstellung von materiellen und immateriellen Gütern. Am Morgen werden wir uns nach einer Einführung in die Produktionstechnik am Beispiel des Zahnrads technischen Fragestellungen nähern. Zahnräder sind eines der wichtigsten Maschinenelemente, wir finden sie überall in unserer Umwelt, doch wie werden sie hergestellt, welche Form besitzt ein Zahnrad und welche Schäden treten an Zahnrädern auf? Es wird so der gesamte Lebenszyklus des Bauteils Zahnrads beleuchtet.

Am Nachmittag wird anhand von Beispielen die spannende Arbeit der Forschung betrachtet: ein Problem haben, den Lösungsweg erarbeiten und abschließend eine Problemlösung bereit stellen.

Leitung: Arne Stuckenberg
Ort:
Termin: Donnerstag, 02.08.12
V.-Nr.: 16E512

 

Sensoren, die Sinnesorgane der Technik

Sensoren wandeln physikalische oder chemische Größen in elektrische Signale um, die dann elektronisch, beispielsweise von einem Computer, weiterverarbeitet werden können. Sie stellen somit die ‚Sinnesorgane‘ technischer Systeme dar, mit denen Größen wie Temperatur, Kraft, Druck, Beschleunigung, chemische Stoffkonzentration, Durchfluss etc. gemessen werden. Weit verbreitete Beispiele für Sensoren sind etwa:

Im Rahmen dieses Seminars werden wir uns zunächst einen Überblick darüber verschaffen, welche Größen sich mit welchen Sensoren messen lassen.

Im weiteren Verlauf werden wir einige ausgewählte Sensoren, insbesondere zur Messung von Temperatur, Kraft und Beschleunigung genauer untersuchen. Hierzu werden wir zunächst das Funktionsprinzip des jeweiligen Sensors kennen lernen und dann in Experimenten überprüfen, ob sich die Sensoren auch so verhalten, wie es die Theorie behauptet.

Leitung: Prof. Dr.-Ing Stefan Beißner
Termin: Donnerstag, 02.08.12
Ort:
V.-Nr.: 16J912